Philippinen (17.12- 7.2) - Seite 14

27.1.09
Auf in die Berge. Mit dem Nachtbus geht es von Manila nach Banaue. Der Bus ist ein Gefrierschrank. Erst nach lautem gemotze macht der Busfahrer endlich die Aircon aus.
Schnell im Guesthouse einchecken und gleich loslaufen, die Reisterrassen besichtigen.


Wir können es natürlich wieder nicht lassen und machen uns ohne Guide auf, durch die Reisfelder zurück zu laufen. Aber die Reisbauern weisen uns brav den Weg, obwohl er nicht als solches zu erkennen ist und so kommen wir heil aber ziemlich verschlammt in Banaue an.


Früh am Morgen, machen wir uns zu Fuss auf nach Batat, da wir uns weigern, den 10fach teureren Touristenpreis für das Jeepney zu zahlen.


Von der Strasse geht es steil bergauf, durch dichten Busch. Wir denken schon wir seien falsch abgebogen, als uns diese Damen, versichern, dass dies der offizielle Weg sei.


Im Simons Guesthouse eingecheckt, geht es die x-tausend Treppenstufen ins Dorf hinunter.  Auf einmal stehen wir vor einem Abgrund und wissen nicht mehr weiter. Als ein alter Mann, vom arbeiten im Reisfeld ganz verkrümmt, schnell an uns vorbeigeht und an den herausragenden Steinen ins Tal klettert. Wie konnten wir die Treppe blos übersehen!!!

29.1.09
Glück gehabt, wir haben den letzten Platz auf dem Jeepney von Botoc nach Sagada ergattert. Zwar tut der Hintern weh und wir fürchten um unser Leben, aber die Aussicht ist genial.

Wiesel Kaffee!!!
Das Wiesel isst, die Kaffee Kirsche, fermentiert sie im Magen und scheidet die Kaffeebohne aus.
Sieht nicht appetitlich aus, aber gereinigt und geröstet ist er einzigartig. Leider können wir ihn nur riechen, da die Kaffeemaschine schlapp macht (keine schweizer Qualität ;-)) aber es ist eine innige Liebe entstanden.


Endlich ein Guesthouse wo wir selber kochen können. Ab auf den Markt!


Mit Katie und Kevin geniessen wir das selbstgekochte Mahl, bei ein, zwei Bier...

Am nächsten Morgen machen wir uns auf die hängenden Särge für die der Ort bekannt ist zu erkunden.
In Felsspalten gequetscht sieht man sie und wundert sich, wie man sie da rauf gebracht hat.
Dieser Wasserbüffel, will uns partout nicht durchlassen. Mit Steinen bewaffnet und drohend gelingt es uns endlich ihn zu passieren.